Am 12. März 2015 fand im Kulturwerk zum allerersten Mal das Chorbegegnungskonzert statt. Unter dem Motto „Sing more with Lessing“ stellten der Oberstufenchor der Auguste-Viktoria-Schule Flensburg, besser bekannt als „A-VoiceS“, geleitet von Kristina Spring, und der Große Chor des Lessing-Gymnasiums ein beeindruckendes und mitreißendes Programm auf die Beine.

Die erste Hälfte des Abends bestritten die „A-VoiceS“, die das Publikum mit „It’s raining men“ gleich in gute Stimmung versetzten. Das nächste Lied, „Earth Song“, begann mit Regen, Donner und Gewitter – alles einzig und allein mit Händen und Füßen des Chores erzeugt. Ein unglaublich beeindruckender Effekt, wie auch die Zuschauer gebannt feststellten. Dazu kamen auch noch packende Lichteffekte, für die das Technik-Team verantwortlich war. Weiter ging es mit einer beschwingten Version von „September“ und „Salve Regina“ aus dem Musical „Sister Act“. Die Zuschauer waren begeistert, die ersten klatschten und sangen bereits mit. Das nächste Stück, „Hungriges Herz“ (bekannt aus einer Geldinstitut-Werbung!) wurde durch eine außergewöhnliche Choreographie untermalt. In einer kleineren Besetzung sang der Chor dann die beiden Lieder „Vois sur ton chemin“ und „Hey Jude“. Insbesondere auch mit der Streicherbegleitung bei „Vois sur ton chemin“ konnte so ein ganz neuer Klang erzeugt werden. Als krönenden Abschluss ihres durchweg gelungenen Auftrittes sangen die „A-VoiceS“ dann ein Medley aus den allseits bekannten und beliebten König-der-Löwen-Hits.

Mit ihrem Auftaktsstück „Freedom“ fesselte der Große Chor des Lessing-Gymnasiums das Publikum vom ersten Moment an. Auch in den folgenden Stücken, „African Call“ und „Lonesome Road“, konnte der Chor wieder einmal seine perfekte Intonation vorführen, die in den anspruchsvollen Acappella-Fassungen ganz besonders gut zur Geltung kam. Gerade bei „Lonesome Road“ war kein einziger schiefer Ton zu hören – Gänsehautfeeling pur im in die richtige Stimmung für das nächste Lied zu versetzen. Und beim zweiten Hören klangen Regen und Donner immer noch unglaublich echt und erfüllten ihren Zweck: bei „Africa“ gingen alle mit. Mit einer stimmigen Choreographie schickte der Chor das Publikum mit ihrem nächsten Titel, „I wanna dance with somebody“ auf eine beschwingte Zeitreise in die 80er. Weiter ging es mit „Joyful Joyful“, das mit einem großartigen Solo, gesungen von Dilara Siebert und Isabella Seliger, begann. Ein absoluter Höhepunkt des Auftrittes war auch das letzte Stück, „Viva la Vida“.

Zum Schluss gab es dann auch eine wirkliche Chorbegegnung auf der Bühne. Beide Chöre sangen zusammen „Skyfall“, begleitet von einer Band aus Chormitgliedern. Alles in allem kann man das Konzert nur als rundum gelungen bezeichnen und gespannt auf das nächste Mal warten!
Bericht: Luisa Zechel, Fotos: Thi