Ein Besuch der Klasse 6a bei den Physikanten im Audimax der Universität Hamburg

Wir, die Schüler der Klasse 6a, einige Eltern und Frau Eileck, trafen uns an einem Sonntag um 9:30 am Busbahnhof Norderstedt Mitte. Unser Ziel war die Uni Hamburg, denn dort fand eine  Veranstaltung der besonderen Art statt.

Beeindruckt hat uns bereits der riiiiiiesige Hörsaal, in dem diese Veranstaltung stattfand. Von dem Augenblick an, als jeder von uns einen Platz gefunden hatte, fühlten wir uns bereits wie Studenten!!

Plötzlich ging das Licht aus.

Dann kam auch schon der Moderator der Show: Es kaaaaam Herr Reiner. Aber natürlich konnte die Show nicht ohne einen

erfahrenen Physiker stattfinden, der erst die Bühne betrat, nachdem wir einen großen Applaus für „unseren“ Professor spendiert hatten. Dieser Lobesvorschuss zahlte sich jedoch aus!!!

Für das erste Experiment benötigten die beiden lediglich eiiiiiiiinen

Becher. Herr Reiner füllte Wasser hinein und band den Becher an ein Seil, kurz darauf schleuderte er das Seil mit dem wassergefüllten Becher durch die Luft.

Doch was war das, das Wasser blieb im Becher?

Das ist ganz einfach zu erklären: die „Karussellkraft“ drückt das Wasser nach außen und somit in den Becher, kein Tropfen geht verloren.

Dann kam auch schon das zweite Experiment: Herr Reiner und der Professor holten einen Gitarrenkörper zum Vorschein,

in dessen Nähe sah man noch einen Laserpointer, ein Blatt Papier und eine Fotosolarzelle, die an einen Gitarrenverstärker angeschlossen war. Nun nahmen sie das Blatt Papier und schoben es zwischen Fotosolarzelle und Laserpointer oder zogen es aus dem Strahlengang des Laserlichts heraus, so erzeugten die beiden zunächst ein Geräusch, kurze Zeit später spielten sie auf diese Weise ein ganzes Konzert!!

Zum Schluss experimentierten sie mit zwei Gasen, mit Helium und mit Schwefelhexafluorid. Der Professor nahm den Mund voll Helium und Herr Reiner den Mund voll Schwefelhexafluorid. Nun musste Herr Reiner schnell einen Handstand machen, damit das Gas wieder entweichen konnte, denn das Gas ist schwerer als Luft. Hätte er nicht innerhalb von eineinhalb Minuten einen Handstand gemacht, wäre er jämmerlich verstorben?????!!!!!!! Hinzu kam, dass sich ihre Stimmen so sehr verändert hatten, dass man sie beinahe nicht mehr verstand,…….beunruhigend!

Es gab noch einige weitere interessante Experimente, nach ungefähr 2 Stunden Physikunterricht der ganz besonderen Art, fuhren wir schließlich nachhause. 

Das war ein bemerkenswertes Erlebnis, was wir gerne wiederholen würden und was wir auf diesem Weg weiterempfehlen möchten.

Schaut doch mal im Internet unter:  die Physikanten – Best of Show – nach, dann versteht ihr noch besser, was uns an dieser Vorstellung so begeistert hat.

Der Bericht wurde geschrieben von 

Emilia Mauss und Celine Rose Eslami, Klasse 6a.