Nach eingehender Auseinandersetzung mit der Adoleszenzliteratur war es sehr spannend für uns die Inszenierung des Thalia Theaters von „Panikherz“ zu sehen. Der autobiografische Adoleszenzroman von Benjamin von Stuckrad-Barre beschreibt den schnellen Aufstieg des jungen Autors, der sowohl von Drogen- und Magersucht, als auch von rasantem Erfolg geprägt ist. Der Regisseur Christopher Rüping gestaltet den Abend eindrucksvoll mit viel Nebel, Musik und Monologen der Schauspieler, die alle Stuckrad-Barre in verschiedenen Versionen seiner selbst darstellen.

Gerade weil das Abitur nun immer näher rückt, war es sehr schön nicht nur als (mehr oder weniger vollständige) Klasse im Theater zu sein, sondern auch zuvor einen netten Abend im „Burgerlich“ in Hamburg zu verbringen und gemeinsam zu essen.

(Leonie Krehl)